Presseaussendungen

14.12.2017 - FCG-Pöltl: „Errungenschaften unseres modernen Sozialstaates und christliche Werte müssen erhalten bleiben“

Wien (OTS) - Den kolportierten Plänen der Regierungsverhandler, die gesetzliche Unfallversicherung AUVA aufzulösen, erteilt Vorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion der AK-Wien eine klare Absage. Hier werde aus rein politischem Kalkül auf dem Rücken der österreichischen Arbeitnehmer ein System zerstört, das eine soziale Absicherung gewährleistet. „Ohne das soziale Netz, das die AUVA den österreichischen Arbeitnehmern bietet, wäre ein Arbeitsunfall der direkte Weg in Richtung Not und Elend“, warnt Pöltl.

Soziale Verantwortung

Die Leistungen der AUVA - Prävention, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und Rentenleistungen – würden nicht nur eine umfassende Verantwortung in der sozialen Absicherung und Gesundheitsversorgung für fast fünf Millionen Versicherte in Österreich darstellen, sie würden auch eine gesamtheitliche Finanzverantwortung bedeuten, wie sie so oft von der Politik für das Gesundheitssystem eingefordert wird. Denn: Gute Prävention führt zu weniger Akut-Fällen; gute Heilbehandlung führt zu kürzerer Reha; und gute Reha beugt teuren Rentenleistungen vor. „Das vermindert die Kosten und verhindert vor allem menschliches Leid. Eine AUVA-Auflösung wäre somit ein Verrat an den Arbeitnehmern“, so Pöltl.
Es könne nicht der Wille einer umsichtigen und verantwortungsvoll handelnden Regierung sein, ein System, das für die Österreicher nur Vorteile bringt, abzuschaffen, kritisiert Pöltl die völlig unüberlegten Vorstellungen der türkis-blauen Regierungsverhandler scharf. Die ÖVP würde sonst auf Drängen der Liste Kurz und der FPÖ ausrechnet im Advent ihre christlichen Wurzeln verraten.

Rückfragehinweis:
Friedrich Pöltl
FCG Landesgeschäftsführer
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien
Tel: 01/5344479481
Fax: 01/53444102290
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